Splittermond

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Splittermond ist ein klassisches Pen&Paper-Fantasy-Rollenspiel, das im Uhrwerk Verlag erscheint. Unter dem zersplitterten Mond von Lorakis müssen sich die Spieler zahlreichen Herausforderungen stellen: Gefährliche Bestien durchstreifen die Firnweite, Intrigen und Rivalitäten halten den Mertalischen Städtebund in Atem, in den Verheerten Landen warten uralte Gewölbe und finstere Ruinen auf Erkundung.

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Logo (Wortbildmarke) von Splittermond

Aber auch große Entdeckungen und erhabene Erlebnisse warten auf mutige Abenteurer: Es heißt, wer einmal zwischen den uralten Bauwerken der Orakelstadt Ioria gewandert ist oder der Pracht des Reiches des Himmlischen Kranichs ansichtig wurde, erinnert sich sein Leben lang daran.

Namensgebend ist der gesplitterte Mond.

Regelbestandteile

Spielwerte

Spielmechanismen

Rezensionen

Rezensent Datum Rezension Auszug
Nandurion 04.12.2014 Der Rollenspiel-Blick über den Dererand Geeignet für … Spieler, die mit einem Spiel (und vielleicht gar mit einer Heldengruppe) viele Settings bespielen wollen … Spieler, die ausbalancierte Spiele mögen … Spieler, die auf Regelschwergewichte stehen

Umgekehrt ist Splittermond nichts für Spieler, die etwas Leichtverdauliches suchen. Das System ist zwar durchweg logisch aufgebaut, aber in seiner Regelmasse bereits mit dem Grundregelwerk beachtlich.

Mephisto #58 Januar 2015 Mephisto Magazin-Shop Splittermond ist weder eine Kopie anderer Spiele noch, wie im Fall von Pathfinder, der Versuch ein existierendes Spiel besser zu machen, weil man mit der neuen Edition unzufrieden ist. Splittermond ist ein eigenes Spiel mit eigenen Vor- und Nachteilen und bietet klassische Fantasy in einem sehr stimmungsvollen, gut durchdachten Setting. (S. 11)
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Autoren-Kommentare

Keine Simulation, nur Orientierungen

Splittermond wird keine hochwissenschaftliche Mittelalter-Simulation, die auf neuesten historischen und archäologischen Erkenntnissen aufbaut, genau jede Epoche abzubilden versucht und sich darum bemüht, möglichst nah an der irdischen Realität dranzusein. Dinge, die wir zum Vergleich heranziehen, sind, und das stellen wir auch explizit fest, Orientierungen, keine in Stein gemeißelten Richtlinien. Wir können und werden überall dort von dieser Richtlinie abweichen, wo wir das als passend empfinden.

Nicht Kleinklein

Splittermond ist kein Rollenspiel, bei dem es eine Fertigkeit zum Schuhezubinden gibt.

Kein Gut-Böse-Schema

Es gibt kein klares Gut-Böse-Schema. Gerade die einzelnen Reiche haben vor allem eigene politische Interessen, ein Mordor oder ähnliches gibt es nicht. Es gibt klar böse Kräfte, aber der Kampf gegen sie steht nicht im Vordergrund des Spiels. Das Setting ist aber auch keine Dark Fantasy, denn heroisches Spiel steht schon klar im Fokus.

Kein fantastischer Realismus

Die Regeln von Splittermond wollen nicht möglichst exakt die Welt abbilden!

Sie wollen es ermöglichen, in dieser Welt herausgehobene Charaktere (aka Helden) in abenteuerlichen Situationen möglichst ideal mit einer Spielmechanik darzustellen.

Wenn der fantastische Realismus das Wichtigste ist und die möglichst genaue Abbildung der innerweltlichen Vorgänge, dann ist das Splittermond-Regelwerk mit hoher Wahrscheinlichkeit das falsche System!

Aber das merkt man am besten durch das Lesen und vor allem Ausprobieren und nur sehr schlecht beim drüber diskutieren.

Abstraktion statt Sonderregeln

Manche Leute (wie ich) akzeptieren lieber Unschärfe in Randbereichen, um dafür schnelle und einfache Regelanwendungen zu haben. Andere wollen mehr simulieren und Welt abbilden in den Regeln und möchten dafür Sonderregeln. In Splittermond kann das die letztgenannte Fraktion relativ problemlos machen, muss dafür dann aber meist auf Hausregeln zurückgreifen. Denn unsere Philosophie ist relativ klar: Sonderregeln für Detailfälle, die keine weitreichenden und in unseren Augen zu störenden Effekte haben, vermeiden und auf Abstraktion zurückgreifen.
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