Yonnus

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Yonnus
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Basistyp Gott
Aspekte: Mond, Schöpfung


Yonnus ist der Schutzgott Selenias und der kaiserlichen Herrschaftsfamilie. Die größte Verehrung wird ihm in Sarnburg zuteil, wo der Kaiser residiert. Der Gott, oft in schlanker und bleicher Gestalt mit segnenden Händen dargestellt, steht für Schöpfung und Schaffenskraft mit Leidenschaft.

Die Monde folgen seinem Willen, und er gab den Völkern von Lorakis die Mondsteine – so erzählen es seine Priester. Tempel des Yonnus sind meist nur in größeren Städten zu finden und werden gerne bei Vollmond des großen Mondes besucht, wenn die Priester ihren nächtlichen Gesang zu Ehren ihres Herrn anstimmen. Siedler verbreiteten seinen Kult jedoch auch in andere Teile der Welt, so gibt es etwa einen Yonnus-Tempel in der gotorischen Stadt Dikango. Auch in Dakardsmyr erfährt er Verehrung und wurde von einigen Sumpfgnomen als Onkel Yonnus in die Himmlische Familie aufgenommen.

Magieschulen der Gottheit Yonnus

Zugehörig zu Yonnus

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Siedlung:

Wehrkloster Mondglanz (Festung)
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Gemeinschaft:

Aschenmondler  (Yonnus-Sekte ()) 
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Person:

Helmbrecht Arwinger (♂ ▪ Mensch ▪ Yonnus-Priester ▪ * 977) ▪ Sandera Carbandel (♀ ▪ Mensch ▪ Yonnus-Priesterin ▪ * 948) ▪ Vesper von Brannt (Hüter des Yonnus ▪ * 932)

Autoren-Kommentare

Über Yonnus-Kirche und -Priester

Wie bereits von anderen erwähnt ist die Yonnus-Kirche (Kirche des Mondes) die Staatskirche Selenias. Sie ist im Gegensatz zu allen anderen Kulten des Landes hierarchisch strukturiert. In früherer Zeit, als sie im Rahmen der reichsgründung zur Staatskirche ernannt wurde, hatte sie noch versucht andere Kulte zurückzudränge und hat kleinere Schreine anderer Götter schließen lassen. Prinzipiel herrscht jedoch Glaubensfreiheit und die Selenier haben sich auch auf Dauer ihren sehr vielfältigen Götterhimmel nicht schmälern lassen.

Mittlerweile gibt es wieder unzählige Kulte und die Yonnus-Kirche duldet auch "fremdländische" Religionen mehr oder minder schweigsam. Yonnus wird verehrt als Gott des Schutzes, der Schöpfung und der Schaffenskraft, als Lenker der Monde und Wächter über das Schicksal. Er gilt als weiser Mann, der jedoch eher streng als milde ist, eine Art gestrenger Vater. Da die Legenden der Yonnus Kirche besagen, dass Yonnus durch den Fall der Mondsplitter die Sklaven-Völker von den Drachlingen befreiten, wird Yonnus häufig dann angebetet, wenn man sich in als machtlos empfindet, wenn man überirdische Hilfe erbittet gegen einen übermächtigen Gegner, oder auch nur einen anderen in einer stärkeren Position (wie etwa die Mutter oder der Vater im Fall von Kindern). Andersherum bitten Eltern darum, dass Yonnus ihre Kinder im Blick haben möge und sie mit seiner strengen Hand lenkt.

Yonnus-Priester halten ihre Messen am Abend, wenn der Mond aufgeht und in der Nacht, wenn der Mond am höchsten steht. Berühmt sind sie für den Nachtgesang, der in Vollmondnächten (wenn der große Mond im Vollmond steht) durch die Städte Selenias hallt (in manchen Kirchen wird auch jede Nacht gesungen). Er soll die Schlafenden schützen und ihre Träume leiten.

Yonnus-Priester sind auch Sterndeuter, den die Sterne sind die Schrift, in der Yonnus die Zukunft in den nachschwarzen Himmel schreibt. Als Staatskirche ist die Kirche des Mondes aber natürlich auch für viele Zeremonien zuständig, wie etwa Eheschließungen, auch wenn sich hier die Freiheit nehmen manche Riten auch im Zeichen eines anderen Gottes zu begehen. zu den Priestern selbst: Sie tragen blaue Roben mit silberner Stickerei. Schweigen gilt als eines der höchsten Güter. Die Priester sind also recht wortkarg und wirken stets recht streng. Auch ihre klaren, gut ausgebildeten Singstimmen wirken etwas kühl.

Trotzdem werden sie häufig aufgesucht und um Rat gebeten in vielen Lebensbereichen. Schließlich ist der oberste Yonnus-Priester auch zuständig für die Erziehung des Kaisers (oder war es solange dieser noch einer Erziehung bedurfte). Und man erfragt natürlich gerne die Zukunft, die die Priester in den Sternen lesen.

Klassische christliche Moralvorstellungen

Wenn ich ehrlich bin, haben wir (die die sich mit Yonnus momentan beschäftigen) noch nicht groß über die Moralvorstellungen verständigt. Die Eheriten sind schon festgelegt als eine weltliche Angelegenheit, aus dem die verschiedenen Glauben sich raus halten. Trotzdem können diese natürlich eine moralische Vorstellung dazu liefern / haben. Zunächst hatte ich erst mal recht klassische christliche Moralvorstellungen im Kopf, denn das macht den Glauben für jeden einfach zugänglich und somit leicht spielbar. Allerdings muss man natürlich nicht an solchen Konzepten festhalten. Deshalb würde mich sehr interessieren, wie alle die hier so mitlesen / diskutieren das sehen. Findet ihr es sollte eher klassisch und somit leicht spielbar sein, oder würdet ihr andere Werte reizvoller finden? Habt ihr Ideen, die ihr passend fändet für Yonnus?
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Quellen