Marakatam
Steckbrief: Hauptregion ▪ Reich an Juwelen und Gefahren. Die Stämme der Piriwatu, Raptoren-Rudel und Juwelenjäger machen den Aufenthalt in Marakatam zu einem Abenteuer ▪ Bevölkerung 250.000 | |
Marakatam (Hauptregion) ist eine dampfende Dschungelregion an der Smaragdküste, bekannt für ihre außergewöhnlich reinen Marakatamis – Smaragde, die seit 400 Jahren Glücksritter, Söldner und Piraten anlocken. Die Region reicht vom Gotor-Fluss bis zum Awigi und war einst von Nagas besiedelt. Heute herrscht dort das Faustrecht, und im Hinterland lauern die kriegerischen Piriwatu-Stämme.
Das Hochland von Marakatam beherbergt die gesetzlose Stadt Pirimoy, deren dreizehn Stufenpyramiden einst von Nagas erbaut wurden. Der legendäre Smaragdthron ging durch Plünderung verloren, und seither kämpfen rivalisierende Gruppen um die Macht. Der Admiralsrat regiert Pirimoy, wobei jede Pyramide als Festung dient. Die Stadt ist ein Zentrum für Edelsteinhandel, Sklaverei und zwielichtige Geschäfte.
Im Nordosten liegt Tonatak, die „Hölzerne“, eine auf Pfählen errichtete Dschungelstadt am Awigi, die von einem geheimnisvollen Halbriesen und seiner Zwergengarde kontrolliert wird. Tonatak ist geschäftig und gilt als Tor zum Dschungelhandel.
Die Smaragdinseln vor der Küste bergen weitere Mysterien: Auf Wangoto lebt ein Piriwatu-Stamm, der mit Pflanzen spricht und Opfer an eine fleischfressende Göttin bringt. Walakau, die Insel der Tote, birgt uralte Naga-Nekropolen.
Die Flora und Fauna Marakatams ist ebenso gefährlich wie faszinierend: Raptoren, Reißer, Riesenspinnen und der gefürchtete Chuprawaro durchstreifen den Dschungel. Krankheiten, Sturzregen und tödliche Pflanzen machen das Überleben zur Herausforderung. Dennoch zieht der Reichtum des Landes weiterhin Abenteurer an – auf der Suche nach Ruhm, Reichtum oder dem verlorenen Smaragdthron.
Geschichte Marakatams
- Marakatam war einst Teil des Herrschaftsgebietes der Azurnen Riesen
- Nach den verheerenden Kämpfen um -1350 LZ wird das Land von den siegreichen Nagas und Eingeborenenstämmen wie den Piriwatu bewohnt
- Ende des 6. Jahrhunderts entdecken Sklavenjäger aus Badashan die Marakatami im Dschungel
- Im Jahr 579 LZ entdecken Schatzsucher Pirimoy und schleppen eine Seuche ein
- Die Piriwatu werden derart geschwächt, dass die Fremden den Smaragdthron an sich reißen können
- Es beginnt eine Ära der kurzfristigen Lokalherrscher die bis heute andauert
Charakteristika von Marakatam | |
| Bevölkerungsanzahl | 250.000 |
| Bevölkerung | 80% Menschen, 10% Alben, 5% Gnome, 5% andere, darunter einige Nagas |
| Sprache | Basargnomisch ▪ Piriwat |
| Handel | Edelsteine, Sklaven, Kautschuk, Zucker, Gewürze |
| Verkehr | wenige Dschungelpfade, ansonsten nur Flüsse als Transportwege |
| Herrschaftsform | "Admiralsrat" in Pirimoy, "Statthalter" in Tonatak, ansonsten einzelne Kriegsherren; Stammesherrschaft bei den Piriwatu |
| Landschaft | Dschungel, Hochland von Marakatam, einzelne Tafelberge, Mangroven |
| Klima | tropisch |
| Flora | alle Pflanzen des Regenwalds, darunter auch etliche monströse und bedrohliche Arten |
| Fauna | alle Tiere des Regenwalds, darunter auch etliche monströse und bedrohliche Arten |
Zugehörig zu Marakatam
Gemeinschaft
Gewässer
Gottheit
Kulturelles
Landschaftsgebiet
Person
Produkt
Wesen
Weiße Flecken
Angrenzend an Marakatam
Publikationen zu Marakatam (1 Artikel)
Kartenwerk
Bildmotive
Quellen
Bestien & Ungeheuer: 20
Splittermond: Die Welt: 156-158
Beiträge zu Marakatam
Autorenkommentar
Noldorion schreibt (Splittermond-Forum ▪ 27.03.2014 )
Offene Sklaverei gibt es auf jeden Fall in Jogodai, als Schuldsklaven auch in Farukan. Die Keshabid (das Gnomenvolk) sind ja das beste Beispiel für die Auswirkungen. Die Jaguarkrieger und Gotor sind ebenfalls Sklavenhalter, ebenso wie Marakatam und die Schädelkorsaren.
Dragorea lehnt die Sklaverei in der Tat vehement ab (eben wegen der Drachlinge), Leibeigenschaft gibt es dort aber, wobei das auch je nach Region unterschiedlich sein dürfte: In Wintholt und Zwingard gibt es vermutlich keine, die Durghach kennen aber eventuell Sklaverei durch Kriegsgefangenschaft, bei Selenia, Nyrdfing und Dalmarien kann ich mir klassische Leibeigene vorstellen, Midstad dürfte sogar ein sehr hartes Pflaster für Leibeigene sein. Patalis kann ich gerade nicht einschätzen.
Mertalia hat offiziell weder Leibeigene noch Sklaven.
Quendan schreibt (Splittermond-Forum ▪ 28.07.2014 )
An der gesamten Smaragdküste, vor allem in Marakatam und Gotor, aber auch in Kutakina und der Gulong, gibt es Sklaverei - und teilweise nicht zu knapp.