Tar-Kesh
Reich der Keshubim | |
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Steckbrief: Hauptregion ▪ Dschungelgebiet Pash-Anars und Heimat der Keshubim, auch Reich der Keshubim genannt ▪ Bevölkerung 285.000 | |
Tar-Kesh (Hauptregion), "das neue Kesh", ist das Reich der Keshubim im Nordosten des Auge von Telwari, fleckengnomischer Flüchtlinge aus dem eroberten Reich Kesh. Obwohl kurlturell eher zu Farukan gehörig, zählt es geografisch als eine Region derr Smaragdküste. Es wurde vor etwa 500 Jahren nach der Flucht vor den Farukani gegründet, und auch heute noch ist der Hass auf Farukan eine alle Keshubim verbindende Kraft. Geprägt von dichtem Dschungel, Mangrovensümpfen und dem mächtigen Zarash, leben die Fleckengnome in luftigen Wipfelsiedlungen, fern vom gefährlichen Boden. Der Dschungel ist voller Leben: von fliegenden Mottenmakis und giftigen Riesenhundertfüßern bis zu majestätischen Weißfell-Orang-Utans und gefürchteten Schnappechsen. Die Keshubim leben in Heimlichkeit und haben sich in ihrem Kampf auf Hinterhalte, nächtliche Überfälle, Sabotage und Gifteinsatz verlegt. Sie leben in Wipfeldörfern dutzende Meter über dem Waldboden, bewegen sich wie Schatten durch das Unterholz und nutzen Gifte verschiedener Tiere und Pflanzen, um aus dem Hinterhalt zuzuschlagen. Von den anderen Einwohnern der Schlangenlande, auch den Nagas, übernahmen sie den Glauben an die gebärende und Leben spendende Weltenschlange Zarusz und verehren allerlei weitere Götter des Dschungels.
Tar-Kesh ist durchzogen von Übergängen in die Feenwelten, wo Wesen wie die Nymphe Auralisitania und der Wasserdjinn Sharaszant mit den Keshubim interagieren. Die Blutrichter, feindliche Gestaltwandler aus Badashan, bedrohen das Reich, während das Ministerium der Anderswelt Pakte zur Verteidigung schmiedet.
Geschichte Tar-Keshs
- Als im Jahr 420 LZ Padishah Shahanra die Kaltherzige das Reich Kesh erobert, versklavt sie die dort lebenden Gnome. Einigen gelingt die Flucht und sie siedeln sich in den Schlangenlanden an und gründen das Reich Tar-Kesh.
- Im Jahr 642 LZ gerät ein Angriff auf die Festung Nirdaluk in einer verheerenden Niederlage und sorgt dafür dass sich die Keshubim im Kampf fortan vor allem auf Hinterhalte, Überfälle, Sabotage und Gifteinsatz verlassen.
Informationen zu Tar-Kesh | |
| Landschaft | dichter Dschungel, entlang der Küsten Mangrovenwälder und Sumpfgebiete |
| Klima | ganzjährig heiß und feucht, im Frühjahr und Herbst Regenzeiten |
| Fauna | sehr viele Schlangenarten; im Dschungel viele Echsenarten und teils übergroße Insekten |
| Bevölkerungsanzahl | 285.000 |
| Bevölkerung | ca. 270.000 Keshubim (100% Gnome), ca. 15.000 Nagas |
| Sprache | Keshu |
| Handel | Handel nach Gulong und über das Auge von Telwari, nach Farukan nur Schmuggel; alchemistische Stoffe (vor allem Gifte), Edelhölzer, pflanzliche Rohstoffe, Tierfelle |
| Hauptsitz | Khanbur |
| Oberhaupt | Trakshu III. |
Zugehörig zu Tar-Kesh
Gemeinschaft
Gewässer
Gottheit
Kampfausrüstung
Person
Pflanze
Produkt
Siedlung
Wesen
Örtlichkeit
Angrenzend an Tar-Kesh
Publikationen zu Tar-Kesh (2 Artikel)
Kartenwerk
Quellen
Das Erbe von Kesh: 35-40 (Tar-Kesh)
Splittermond: Die Welt: 130, 239-241 (Geschichte), 126
Beiträge zu Tar-Kesh
Autorenkommentar
Quendan schreibt (Splittermond-Forum ▪ 16.12.2014 )
Auch untergegangen ist das Reich von Kesh in den südlichen Vorbergen der Schattenwand. Einst siedelte hier ein Gnomenvolk, bevor es im Krieg mit den Farukanis unterging und versklavt wurde. Aus den Nachkommen der Sklaven wurden die heute in ganz Farukan lebenden Keshabid. Aus der geflohenen Oberschicht entwickelte sich in den südlichen Dschungeln das Reich von Tar-Kesh, dessen aus den Schatten zuschlagenden Meuchler keinen guten Ruf in Farukan genießen. Aber die alte Heimat beider Völker ist heute von Menschen und anderen Völkern besiedelt, ihre alten Sippenburgen liegen in Ruinen und sind vergessen.