Flammensenke
Steckbrief: Hauptregion ▪ Eine öde, verbrannte Region im äußersten Osten von Pash Anar, Heimat der nomadischen Feuerläufer | |
Flammensenke (Hauptregion) ist eine bizarr geformte Landschaft im äußersten Osten von Pash Anar zwischen dem Demerai und der Steppe von Gulong. Sie ist ein Ort der Extreme – faszinierend, gefährlich und voller Geheimnisse, geprägt von Ascheregen, schneidendem Wind und der urgewaltigen Präsenz des Fürsten der Flammen: Varnu. Schroffe Grate, schwindelerregende Felsbrücken und gähnende Höhlen verleihen der Region eine traumartige, fast unwirkliche Atmosphäre. Die Felsen leuchten in glühenden Rottönen, durchzogen von schwarzen Ascheadern, die bizarre Muster auf die Gesteinswände malen.
Architektonische Relikte der untergegangenen Zivilisation von Lurogosh durchziehen die Senke: geländerlose Steintreppen, Torbögen voller Fratzen, kolossale Brücken und übermenschlich große Gesichter längst vergessener Herrscher. In den Felsen sind rätselhafte Hieroglyphen gemeißelt, oft an unzugänglichen oder sinnlos wirkenden Stellen. Manche Bauwerke liegen in Trümmern, andere trotzen seit Jahrtausenden den Elementen.
Das Klima der Flammensenke ist extrem: sengende Hitze in der Sonne wechselt abrupt mit eisiger Kälte in den Schatten der Felsformationen. Dieses Wechselspiel fordert Körper und Sinne gleichermaßen heraus. Kreaturen nutzen die Dunkelheit der Senkenschatten als Jagdrevier, während der Wind – mal flüsternd, mal heulend – die Geräuschkulisse dominiert. Besonders geübte Feuerläufer - die Nachfahren der Lurogosh - können sich anhand des Windes orientieren, was in den labyrinthartigen Schluchten und Höhlen der Senke überlebenswichtig sein kann.
Geschichte der Flammensenke
- Die Geschichte der Flammensenke reicht über 5.000 Jahre vor den Mondfall zurück, als das mächtige Volk der Lurogosh in fruchtbaren Ebenen herrschte. Ihre Städte, von Sklaven errichtet, reichten bis nach Demerai und Gulong. Reliefs und Statuen der Lamassu in alten Ruinen deuten auf deren Einfluss – vielleicht sogar auf den Untergang Lurogoshs.
- Die Gottheit Varnu, der feurige Scharfrichter, ließ das Reich in Flammen versinken: Vulkane brachen aus, die Erde bebte, und die Flammensenke entstand. Gelehrte vermuten, Varnu habe im Auftrag anderer Götter gehandelt, um die Bewohner für Hochmut und Frevel zu bestrafen.
- Erst im Jahr 537 LZ durchquerte eine Karawane aus Gulongaitan die Senke über den Salamanderpfad. Später folgten Expeditionen, Schatzjäger und die kriegerische Sippe der Schwefelgeister.
- Im Jahr 732 LZ gründeten drei Betalas in Amun-Beliador einen dunklen Orden.
- 827 LZ wurde der Drache Zurkadar zur Schreckgestalt.
- Seit 940 LZ erlangte die Senke neue Aufmerksamkeit durch den Erzählzyklus Im Land der tausend Gefahren
- 989 LZ entdeckte ein mertalischer Abenteurer die Stadt Gaugamelion
Landschaften der Flammensenke (11 Artikel)
Informationen zu Flammensenke | |
| Landschaft | Von heißen Quellen und Vulkanen durchzogenes Ödland das in weiten Teilen von Asche bedeckt und tief zerfurcht ist. |
| Bevölkerung | Volk von vorwiegend menschlichen Nomaden unbekannter Größe |
| Sprache | Feuerzunge |
Typische Namen von Flammensenke
Feuerläufer benutzen nur Vornamen, da die Sippen meist so klein sind, dass keine Dopplungen vorkommen. Sollte doch einmal eine Unterscheidung nötig sein, wird meist einfach der Sippenname hintenangestellt (Bsp.: Xhaita von den Rußkindern).
Zugehörig zu Flammensenke
Gemeinschaft
Gewässer
Gottheit
Kulturelles
Landschaftsgebiet
Pflanze
Produkt
Region
Siedlung
Wesen
Örtlichkeit
Angrenzend an Flammensenke
Publikationen zu Flammensenke (4 Artikel)
Kartenwerk
Bildmotive
Quellen
Flammensenke (Publikation): durchgängig
Splittermond: Die Welt: 202