Farukan(Metaregion), oft als „Tränenland“ bezeichnet, ist das flächenmäßig größte Reich Lorakis, liegt im Subkontinent Pash Anar und wird vom Padishah auf dem Pfauenthron regiert. Geprägt von den lebensspendenden Strömen Ashur und Pardash, erstreckt sich Farukan von den Steppen Chorrashs bis zu den Dschungeln Badashans, von den Küsten Pashtars bis zu den Gletschern der Schattenwand.
Farukan blickt auf eine jahrtausendealte Geschichte zurück, in der es nie ein Sklavenvolk war und gemeinsam mit den Lamassu Widerstand gegen die Drachlinge leistete. Eine alte Prophezeiung führte zur Abschirmung des Hofes und zur Machtzunahme der Shahire, was bis heute zu Erbfolgestreits und Grenzkonflikten führt.
Trotz kultureller Vielfalt und wirtschaftlicher Stärke gibt es in manchen Regionen Unabhängigkeitsbestrebungen gegen die als Okkupatoren betrachteten farukanischen Herrscher. Farukan bleibt ein Reich zwischen Tradition, Handel und innerer Spannung.
Einmaliges Ereignis: Flug der Lamassu(Unmittelbar nach dem Mondfall verschwanden nahezu alle Lamassu)
Konflikt: 3. Mondsteinkrieg(Krieg nach dem Großen Schauer zwischen Selenia und anderen Fürstentümern sowie Dalmarien und Farukan) ▪ Zug der Verlorenen(früher Feldzug Farukans in die Surmakar)
Prophezeiung: Prophezeiung des Padishah(Die Prophezeiung, die prägend für das farukanische Herrschaftssystem ist)
Gemeinschaft
Kampfverband: Vargengarde(Die Leibwache des Padishah von Farukan)
Organisation: Ahnensucher(keshabidischer Geheimbund aus Farukan) ▪ Edelstein-Orden(Der Edelsteinorden sichert den Edelsteinhandel Turubars)
Volk: Gashradiri(Wanderndes Volk aus Farukan, verehrt den Elefantengott Gasharika) ▪ Keshabid(fleißiges Gnomenvolk Farukans)
Gewässer
Fluss: Pardash(Der mächtigste Fluß und Lebensspender Farukans)
See: Feenwasser(Ein See am Fuß der Nebelhöhen in Badashan)
Gottheit
Gott: Egaris(geheimnisvoler Schutzgott Shahandirs) ▪ Maddad(farukanische Göttin von Fruchtabkeit und Schicksal) ▪ Nahid(In Demerai verehrte Gottheit der Nachtwache, der Eroberung und des Kampfes) ▪ Nigali(Meeresgott in Pashtar) ▪ Nurghon(Todesgott in Fedirin) ▪ Pudjari(Affengott in Badashan) ▪ Rahidi(Farukanische Gottheit) ▪ Ronash(Gott der Ehrlosigkeit in Farukan) ▪ Ronay(Göttin der Bescheidenheit in Farukan) ▪ Shalenki(Der Schutzgott Turubars) ▪ Shasandiri(Schutzgott in Demerai) ▪ Tayru(Oberste Göttin Farukans) ▪ Uryat(Verbotene Gottheit Farukans)
Musikinstrument: Mizmar(Flöte aus Farukhur) ▪ Shahrud(farukanische Langhalslaute) ▪ Ud(Handlaute aus Aitushar)
Region
Hauptregion: Aitushar(Shahirat von Farukan) ▪ Ashurmazaan(Farukanisches Shahirat) ▪ Badashan(Shahirat in Farukan voller Dschungel und wilder Feenwesen) ▪ Chorrash(Farukanisches Gebiet der Reiter und Pferde) ▪ Demerai(Shahirat in Farukan, in dem der sonst übliche Ehrbegriff nicht allzu viel zählt) ▪ Eigenland des Padishah(Kernland Farukans und Sitz des Padishahs) ▪ Fedirin(Im farukanischen Shahirat Fedirin wird besonders auf die alten Traditionen geachtet, auch die Schuldsklaverei ist hier noch weit verbreitet) ▪ Pashtar(Farukans Tor zur Welt, ein Verbund vieler ehemaliger Stadtstaaten und Piratennester) ▪ Shahandir(Das jüngste farukanische Shahirat wurde von Dalmarien erobert. Hier leben farukanische Herrscher und dragoreisches Volk mal schlecht, mal recht zusammen) ▪ Turubar(Shahirat Farukans an der Schattenwand)
Siedlung
Historische Siedlung: Gihaz nu-Jarag(legendäre Stadt des untergeganenen Kesh) ▪ Nasharuduk(Stadt des untergegangenen Kesh)
Ortschaft: Badashpur(Die Palaststadt des Shahirs von Badashan) ▪ Eshfam(Stadt am Fuß der Schattenwand) ▪ Fedir(Die Hauptstadt des Shahirats Fedirin) ▪ Kulubad(Affenstadt und Pilgerstätte in Badashan) ▪ Lanrim(Hauptstadt Turubars) ▪ Nahashtab(Handelshafen am Pardash) ▪ Shinshamassu(Hauptstadt Aitushars) ▪ Shunsarid(Handels- und Verwaltungszentrum im Norden Badashans) ▪ Udurim(Wüstenfestung an der Grenze zur Surmakar) ▪ Urakhale(Die labyrinthische Hauptstadt Demerais) ▪ Vaipur(Hafenstadt am Auge von Telwari in Badashan)
In Farukan sind Nachnamen nicht weit verbreitet, stattdessen sind Ehrennamen die Norm. Und da fallen sowohl Zusätze wie "die Schöne" als auch das "Windheuler" bei Roshlyn drunter. Auch ein Bezug auf Vorfahren ist möglich, das geht dann teilweise schon in Nachnamensrichtung - aber eher dezent. Komplett einheitliche Regeln gibt es da entsprechend nicht, aber Tendenzen. Ich würde grob schätzen, dass 90% der farukanischen Bevölkerung keinen Beinamen oder einen Ehrennamen besitzen.
Rein praktisch sehe ich momentan Farukan nur als militärische Bedrohung, wenn jemand blöd genug ist, um es selbst anzugreifen. Dann dürften die Shahirate nämlich tatsächlich beieinander stehen. Aber bis dahin haben die Shahire wohl genug Eigeninteressen und der Padishah zu wenig reale Macht, um wirklich die 600 Pfund auch auf die Waage zu bringen. Und selbst Farukan wird seit über 100 Jahren mit den Keshubim mit ihrem Guerilla-Krieg nicht fertig.
Offene Sklaverei gibt es auf jeden Fall in Jogodai, als Schuldsklaven auch in Farukan. Die Keshabid (das Gnomenvolk) sind ja das beste Beispiel für die Auswirkungen. Die Jaguarkrieger und Gotor sind ebenfalls Sklavenhalter, ebenso wie Marakatam und die Schädelkorsaren.
Dragorea lehnt die Sklaverei in der Tat vehement ab (eben wegen der Drachlinge), Leibeigenschaft gibt es dort aber, wobei das auch je nach Region unterschiedlich sein dürfte: In Wintholt und Zwingard gibt es vermutlich keine, die Durghach kennen aber eventuell Sklaverei durch Kriegsgefangenschaft, bei Selenia, Nyrdfing und Dalmarien kann ich mir klassische Leibeigene vorstellen, Midstad dürfte sogar ein sehr hartes Pflaster für Leibeigene sein. Patalis kann ich gerade nicht einschätzen.
Mertalia hat offiziell weder Leibeigene noch Sklaven.
In Farukan gibt es Schuldsklaverei, die aber in manchen Gebieten und je nach Herrn auch schon echter Sklaverei sehr nahe kommen kann (vererbte Sklaverei). Hier ist es etwa auch problemlos möglich, dass jemand einen Sklaven von Piraten freikauft, der dafür dann erstmal die Summe bei ihm "abarbeiten" darf. Die Norm in Farukan ist, dass auch hier alle Regeln eingehalten werden bezüglich Ehre und Behandlung, aber Normen werden auch gebrochen.
Gerade in Fedirin gibt es viele Fälle generationenlanger Schuldsklaverei (weil Schuld hier schwerer wiegt als anderswo). Und in Demerai dürfte es sogar eigentlich echte Sklaverei sein (inklusive Sklavenjägern in die Gulong, nach Tar-Kesh und in die Feuersenke). Auch in Badashan gibt es Sklaverei im eigentlichen Sinne noch aus vor-farukanischer Zeit.