Die Stadt gliedert sich in mehrere Viertel: Oberarwingen mit der Burg und dem Platz der Farben, wo der neue Drugon-Tempel und das Haus der Sinbara um die Gunst der Bürger werben; das Klapperviertel, dessen Mühlen zahlreiche Gewerke antreiben und das berühmteste Handelsgut der Stadt herstellen, das Arwinger Muschelblau. Unterarwingen ist das jüngste Viertel mit der kaiserlichen Werft und dem Geschmeideeck, wo Künstler und Handwerker arbeiten.
Die Markgräfin Melinde von Garinsfels, eine bodenständige und trinkfeste Adlige, regiert von der Burg aus. Ihr Ruf als „Lieblingstante“ des Kaisers ist ihr eher unangenehm, doch ihre Popularität im Volk ist groß. Der Arwinger Stadtrat wird von den Bürgern gewählt – ein Privileg, das nur Händler, Handwerker und Adlige genießen. Der oberste Ratsherr Rungil Steinfass ist bekannt für sein Zwergenbräu und seine jähzornige Lebensfreude. Im Süden der Stadt schließt sich das Hügelland der Südlichen Zitadellen an, eine Landschaft voller ehemaliger Drachlings-Ruinen.
Arwingen ist geprägt von kultureller Vielfalt, etwa durch die Schwertalben im Viertel der Myuriko, und von religiösem Spannungsfeld zwischen Luseria-Verehrung und Yonnus-Kirche. Die Stadt lebt vom Handel, Handwerk und ihren berühmten Festen – und bleibt ein Ort, an dem Geschichte, Macht und Lebensfreude eng verwoben sind.
Material: Bastmuschel(Muschelart, aus der das Arwinger Blau gewonnen wird) ▪ Blauseide(mit Arwinger Muschelblau gefärbte Seide) ▪ Muschelblau(blauer Farbstoff aus Bastmuschel)
Arwingen hat 26.000 Einwohner (70% Menschen, 15% Gnome, 6% Zwerge, 5% Alben, 4% Varge), das Wappen der Stadt ist ein weißes Mühlrad auf blauem Grund.
Auf Höhe Arwingens fällt die schroffe Steilküste zu einer Bucht ab. Die Stadtviertel sind Oberarwingen (oben an der Steilküste gelegen, dort ist auch die Burg (Sitz der Markgräfin), der Marktplatz (Platz der Farben) und der Ratskeller (hervorragendes Zwergenbier)); Handelsviertel (wird von einem großen, künstlich angelegten Fluss durchflossen, der dann über mehrere Stufen in Richtung Unterstadt abfällt und in die Bucht einmündet), Klapperviertel (liegt am Hang zwischen der Oberstadt und der Unterstadt, zahlreiche Mühlen und Wasserräder, daher der Name; Handwerk) und Unterarwingen (in der Bucht, hier liegt die neu errichtete Kaiserwerft). Ebenfalls an der Bucht liegt der Hafen (Gewirr von kleinen Gassen, zahlreiche Tavernen; empfehlenswert: das Gasthaus zur Lachenden Maid).
Arwingen, das Herz der Mark. Hier treffen sich Schwertalben, mertalische Händler und Gelehrte des Zirkels der Zinne. Bunte Geschäfte füllen die Gassen mit Leben, und die Gewerke im Klapperviertel stehen niemals still.